Gemeinsames Lernen – strukturiert, professionell, verbindlich

An der GGS Im Weidengrund verstehen wir Inklusion nicht als Schlagwort, sondern als klar organisierten Auftrag. Seit 2018 sind wir Schule des Gemeinsamen Lernens – mit festen Strukturen, verbindlichen Abläufen und einem multiprofessionellen Team.

Unser Ziel ist eindeutig:
Jedes Kind soll erfolgreich lernen können – auf seinem individuellen Weg.

Frühe und begleitende Diagnostik

Wir warten nicht ab, bis Schwierigkeiten groß werden:

Bereits bei der Anmeldung führen wir persönliche Gespräche mit den Eltern und dem Kind. In der anschließenden Schuleingangsdiagnostik erfassen wir systematisch die Lernvoraussetzungen. Zudem sind wir hier im engen Austausch mit den Kitas und dem Gesundheitsamt. Diese Diagnostik endet nicht nach der Einschulung – sie begleitet die Kinder kontinuierlich durch die gesamte Grundschulzeit.

So können wir:

  • Lernstände frühzeitig erkennen
  • Förderbedarfe gezielt ableiten
  • Maßnahmen zeitnah anpassen
  • Entwicklungsprozesse transparent dokumentieren

Förderung ist bei uns kein spontanes Reagieren, sondern ein geplanter und kontinuierlicher Prozess.

Multiprofessionelle Teams – gemeinsame Verantwortung

Gemeinsames Lernen gelingt nur im Team:

Grundschullehrkräfte, Sonderpädagoginnen und Sozialpädagogin arbeiten eng und verbindlich zusammen. Unterricht wird gemeinsam geplant, durchgeführt und reflektiert. Durch dieses Vorgehen sind unterschiedliche fachliche Perspektiven gleichzeitig im Klassenraum präsent.

Regelmäßige Förderplankonferenzen sind ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Hier werden Lernentwicklungen sorgfältig analysiert, Ziele überprüft und nächste Schritte verbindlich vereinbart.

Das bedeutet:
Entscheidungen entstehen nicht aus dem Bauchgefühl Einzelner, sondern auf Grundlage fachlicher Abstimmung und klarer Vereinbarungen.

Klare Förderstrukturen statt Zufall

Förderung folgt bei uns einem nachvollziehbaren System:

  • individuelle Förderpläne mit konkreten Entwicklungszielen
  • innere Differenzierung im Klassenunterricht
  • gezielte Kleingruppen- und Einzelförderung
  • Differenzierungsräume
  • ein verlässlicher Sozialraum als geschützter Lernort

Lernmaterialien werden passgenau ausgewählt und angepasst. Auch Lernaufgaben in den Zeiten der „Individuellen Förderung“ („IF-Zeit“) orientieren sich an der Lernausgangslage der Kinder. Ziel ist immer, Überforderung ebenso zu vermeiden wie Unterforderung.

Fachliche und transparente Elternberatung

Was uns besonders auszeichnet, ist die qualifizierte und klare Beratung unserer Eltern.

Wir erläutern diagnostische Ergebnisse verständlich und nachvollziehbar, besprechen Fördermöglichkeiten und begleiten Familien bei schulischen Entscheidungen. Auch bei formalen Verfahren oder der Kontaktaufnahme zu außerschulischen Partnern stehen wir unterstützend zur Seite.

Beratung bedeutet für uns: zuhören, erklären, gemeinsam Lösungen entwickeln.

Was das für Ihr Kind bedeutet

Strukturen sind wichtig – aber entscheidend ist, wie sich Schule anfühlt.

Ihr Kind wird bei uns gesehen.
Es wird nicht auf einen Förderbedarf reduziert und nicht mit anderen verglichen. Wir schauen auf Stärken, Interessen und Entwicklungsschritte.

Ihr Kind darf Fehler machen, lernen, wachsen – in einer Gemeinschaft, die Vielfalt als selbstverständlich erlebt. Unterschiedliche Begabungen, Hintergründe und Persönlichkeiten gehören zu unserem Schulalltag. Kinder lernen miteinander und voneinander.

Wir glauben:
Selbstvertrauen entsteht dort, wo Kinder ernst genommen werden.
Lernfreude entsteht dort, wo Erfolg möglich ist.
Und Sicherheit entsteht dort, wo Erwachsene Verantwortung übernehmen.

Genau das ist unser Anspruch im Gemeinsamen Lernen.